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Aktuelle Ausgabe: Nr. 5* Dezember 2008* 33. Jahrgang |
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Aktuelle Ausgabe:
Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch Lateinamerika erfasst. Sie äußert sich in sinkenden Rohstoffpreisen, abstürzenden Landeswährungen, Kapitalflucht und Kreditknappheit. Die Geldüberweisungen von EmigrantInnen sinken ebenso wie die Einnahmen aus dem Tourismus. Auch wenn die Region dank höherer Devisenreserven besser gerüstet ist als in früheren Krisen, werden Wachstum und Sozialausgaben zurückgehen, während Arbeitslosigkeit und die in Lateinamerika besonders ausgeprägte soziale Ungleichheit weiter zunehmen werden. |
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Aktuelle Ausgabe:
Bolivien stand einige Tage Mitte
September am Rande eines Bürgerkriegs
neuer Art. Den teils blutigen
Auseinadersetzungen zugrunde
lagen ökonomische Interessen wie auch
rassistische Motive. Mindestens 30 Tote,
zahlreiche Verletzte und eine Anzahl niedergebrannter
Regierungsbüros sind eine
tragische Zwischenbilanz. Hugo Chávez’
Drohungen einer militärischen Intervention
zugunsten seines Freundes Evo
Morales haben die Sache nicht besser gemacht.
Dank der politischen Intervention
der lateinamerikanischen Staatengemeinschaft
konnte der Konflikt vorerst entschärft
werden. Trotzdem haben wir uns
entschlossen, den Schwerpunkt dieser
Nummer in letzter Minute über den Haufen
zu werfen und möglichst viel aktuelle
Information und Analyse zu den Ereignissen
in den bolivianischen Tieflanddepartements
zu bringen. |
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Juni-Ausgabe:
Das Schlagwort vom "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" ist in Lateinamerika derzeit sicherlich geläufiger als in Europa. Skeptiker sehen darin einfach den Effekt von Hugo Chávez´ (öl)geschmierter Propagandamaschinerie, doch diese Redaktion hat zumindestens mehrheitlich eine differenziertere Sicht. In Lateinamerika treten seit längerem die Folgen von Neoliberalismus und Globalisierung brutaler zu Tage als hierzulande. Entsprechend erregt die Bemühung um politische Alternativen ebendort mehr (kontroversielle) Aufmerksamkeit. In dieser Ausgabe wollen wir ein Bild dieses "neuen Sozialismus" zeichnen: von seinen Wurzeln in den sozialen Bewegungen des Kontinents, über die Kriterien, denen eine solche "Mitbestimmungsdemokratie" genügen muss, bis hin zur Frage, wie eine "Neugründung des Sozialismus" in Europa aussehen könnte. |
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Ausgabe Jänner 2007:
Nachdem wir wiederholt über die Hoffnungen, die mit dem politischen Umschwung in Südamerika einhergingen, berichtet haben, wollen wir diesmal einen nüchternen Blick auf die Bilanz der sozialreformerischen Regierungen werfen. Wenn die große Revolution auch ausgeblieben ist, so konnte doch in kleinen Schritten ein bisschen mehr Demokratie und Gerechtigkeit erstritten werden. Das ist bei den gegebenen Rahmenbedingungen schon ein beachtlicher Erfolg. |
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